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Jedes Bild transportiert eine Botschaft, und diese gilt es auch im Falle einer Immobilienanzeige so ausdrucksstark und klar wie möglich zu senden. Du möchtest Dein Wochenendhaus an die Frau oder den Mann bringen bzw. als Ferienwohnung oder Ferienhaus vermieten und daher für einen starken Internet-Auftritt ins rechte Licht rücken?

Um die tatsächliche Attraktivität deines zu vermarktenden Objekts überzeugend einzufangen und entsprechend an den Kunden weiterzuleiten, gilt es einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Dafür engagierst Du am besten einen Fotografen (z.B. hier auf reposée: Fotografiert). Oder Du machst Deine Fotos selbst.

Hier lernst du Step-by-Step, wie's geht!


Tipp 1:
Der erste Eindruck entscheidet! - Bildaufbau für Anfänger


Binnen Sekundenschnelle entscheidet sich unser Gehirn entweder für oder gegen eine Sache. Daher zwei Dinge vorab, die unbedingt kreiert werden müssen: Einerseits eine einladende Atmosphäre, die den zukünftigen Mieter/Käufer dazu veranlasst Dein Wochenendhaus oder Ferienwohnung zu besichtigen und auf der anderen Seite ein alles entscheidendes positives Raumgefühl, das bereits erste Vorstellungen bezüglich Einrichtung, Wohnideen, Lebensgefühl & Co in ihm weckt.

Ein großzügiges, helles Objekt, das idealerweise lichtdurchflutet ist und gut ausgeleuchtet wurde, erregt im Regelfall volle Aufmerksamkeit, unabhängig davon, ob mit dem Smartphone, einer Digital-, System- oder Spiegelreflexkamera fotografiert wurde.

Bevor Du unüberlegt darauf losfotografierst, empfiehlt es sich, Dein Wochenendhaus bzw.Ferienwohnung genau unter die Lupe zu nehmen und dich Raum für Raum durchzuarbeiten.

Lass jedes Zimmer erst einmal in Ruhe auf Dich wirken, so als würdest du es gerade erst kennenlernen und finde heraus, was genau charakteristisch sein könnte. Dadurch wird Dein Blick für wichtige Details geschärft: Befinden sich vor Ort einige Deiner Möbelstücke, so gilt es, diese vorteilhaft zu arrangieren – auch Dekoration in Form von Blumen o.ä. kann ein äußerst positives Raumgefühl vermitteln. Pass allerdings bitte auf, dass Deko nur dezent zum Einsatz kommt, da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind und Du dem Interessenten noch ausreichend Platz für eigene Visionen lassen darfst. Persönliche Gegenstände aller Art sind somit eindeutig fehl am Platz.

Die gesamte Einrichtung neutral zu halten hingegen erhöht in jedem Fall Deine Vermietungschancen um ein Vielfaches und ermöglicht dem zukünftigen Mieter oder Käufer zudem, das Wochenendhaus oder die Ferienwohnung gedanklich schon nach eigenen Vorstellungen zu beziehen und zu nutzen.



Tipp 2:
Verschiedene Perspektiven ausprobieren! - So setzt du einen Raum Deines Wochenendhauses gekonnt in Szene


Das A und O eines gelungenen Immobilienfotos ist ein hohes Maß an Ordnung und Sauberkeit, denn wer möchte schon ein verunreinigtes Wochenendhaus oder eine schmuddelige Ferienwohnung erwerben? Achte vor allem auf die Bodenbeläge, diese sagen bereits viel über den Zustand eines Objekts aus. Um deine Immobilie von ihrer besten Seite zu zeigen, empfiehlt es sich somit, alle Böden vor dem Shooting entsprechend zu reinigen und in hellem Glanz erstrahlen zu lassen.

Fensterputzen zählt war allgemein eher zu den unbeliebten Aufgaben im Haushalt, lohnt sich aber ebenfalls. Und ganz wichtig: Mülleimer haben auf Fotos nichts zu suchen! Leider verleitet die selektive Wahrnehmung eines Menschen oftmals dazu, diese überaus wichtigen Details zu vernachlässigen, was für die Immobilienanzeige und die erhoffte Nachfrage unerwünschte Folgen haben könnte.

Wenn die Kulisse schließlich bereit ist, dürfen die ersten Probefotos geknipst werden, die idealerweise im Anschluss auch gleich von Dir kontrolliert werden, um mögliche Pannen (bildlich angeschnittene Möbel, stürzende Linien etc.) im Vorfeld ausschließen zu können.

Generell gehst Du auf Nummer sicher, wenn Du Dich nur auf einzelne Bildausschnitte konzentrierst, sprich einen speziellen Bereich im Raum nach dem anderen hervorhebst.

Kleiner Tipp: Raumtiefe erhältst Du am besten, wenn der Vordergrund auf dem Foto frei von Gegenständen gehalten wird. Am besten stellst Du Dich in die Ecke des jeweiligen Raumes und fotografierst von dort aus etwa einem Meter Höhe diagonal die andere Ecke. Die Kamera für diesen tollen Effekt jedoch bitte nicht kippen, sonst verzerrt sich die Perspektive!

Verwacklungsfreie Bilder beruhen auf der Arbeit mit einem Stativ, auch für Smartphones existieren bereits kleine Mini-Stative, die sich diesbezüglich als überaus nützlich erweisen können, z.B. auch für 360 Grad Ansichten. Im Querformat erzielst Du zudem die besten optischen Ergebnisse, denn dieses Format wird vom menschlichen Auge als angenehm empfunden und bietet ausreichend Platz, um die Charakteristik Deiner Ferienwohnung oder Deines Ferienhauses einzufangen und entsprechend zu kommunizieren.

Vorsicht ist nur mit Weitwinkelobjektiven geboten, hier besteht die Gefahr, dass räumliche Verzerrungen entstehen, die nicht nur unnatürlich wirken, sondern auch noch übertreiben, was die Weite betrifft. Illusionen lassen sich nicht so gut wie vermarkten, wie die gut abgelichtete Realität. Da ist die Arbeit mit Spiegeln schon weitaus empfehlenswerter, diese erzeugen auf geschickte Art und Weise tatsächlich zusätzlich Raum.



Tipp 3:
Nutze den Augenblick! - Was Du bei Außenaufnahmen beachten solltest


Abgesehen davon, dass auch hier Sauberkeit an erster Stelle steht, sprich ein gepflegter (Vor-)Garten, keine Mülleimer im Vordergrund etc., ist hier der Stand der Sonne und die jeweilige Tages- und Jahreszeit entscheidend. Je nach Jahreszeit lässt sich ein Objekt von außen vorteilhaft ablichten oder auch nicht. Wenn irgendwie möglich, könntest Du daher Aufnahmen im Winter ein wenig aufschieben oder rechtzeitig davor Fotomaterial für die geplante Anzeige sammeln, damit etwaige blühende Pflanzen schön zur Geltung kommen.

Durch abgelichteten kargen Graswuchs, kahle Bäume etc. erhalten die Bilder nämlich absolut keinen Mehrwert für den Kunden. Allgemein empfiehlt es sich mehrmals pro Jahr neue Bilder zu schießen, denn so bleibt Dein Wochenendhaus oder Deine Ferienwohnung stets aktuell und vermittelt den Eindruck, eben erst ins Onlineportal gestellt worden zu sein.

Gegenlicht muss unbedingt vermieden werden! Wenn die Möglichkeit gegeben ist, aus dem gegenüberliegenden Gebäude heraus zu fotografieren, kann diese gerne wahrgenommen werden. Im Gegensatz zur beliebten „Froschperspektive", die für gewöhnlich eine verzerrte Ansicht durch schief aufeinander zulaufende Wandlinien erzeugt, ist die Wirkung hier im Weitwinkel und aus entsprechender Höher weitaus vorteilhafter für die Ablichtung Deiner Ferienimmobilie.

Einen beeindruckenden 3D-Effekt erhältst Du zudem, indem du das Gebäude seitlich fotografierst, denn frontal von vorne fotografiert wirkt es eher platt. Sollte Dein Wochenendhaus oder Ferienwohnung von innen weitaus mehr hermachen als von außen, so kannst Du immer noch den besten Winkel und Blick auf das Gebäude ermitteln und von dort aus ein Foto knipsen, wenn sich die Abenddämmerung einstellt. Licht in den Fenstern sorgt bei solchen Aufnahmen zudem für ein gemütliches Wohngefühl.


Tipp 4:
Hol die Sonne herein! - Lichtgestaltung für Anfänger 


In vielen Situationen wirkt die Realität viel eindrucksvoller als letztendlich auf dem enttäuschenden Foto-Ausdruck danach. Du fragst dich, warum das so ist? Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet der Begriff „photo graphein" so viel wie „mit Licht schreiben oder malen", was ein eindeutiges Indiz dafür sein dürfte, wie wichtig die Wahl der passenden Lichtsituation vor Ort für das erwünschte Ergebnis ist.

Wenn Du die Atmosphäre eines Raumes also gekonnt einfangen willst, solltest Du Dich zu allererst mit der Lichtsituation vor Ort beschäftigen. Und zwar nicht erst dann, wenn die Belichtungsanzeige der Kamera sich lautstark bemerkbar macht, weil das Bild zu verwackeln droht!

Um die Lichtsituation bei Innenaufnahmen in den Griff zu bekommen, gilt es generell, Folgendes zu berücksichtigen: Die Qualität des Lichtes ist immer entscheidender als die Quantität – unvorteilhaftes Licht wird schließlich auch nicht dadurch aufgewertet, dass viel davon vorhanden ist.

Daher die entscheidende Frage, die Du Dir stellen darfst: Wie viel Licht steht mir zur Verfügung? Wenn du die Möglichkeit hast, die Lichtdosis zu regulieren oder zu erhöhen, darfst Du das gerne tun, allerdings nur, wenn dadurch keine Überbelichtung riskiert wird. Handelt es sich dabei um Kunst- oder Tageslicht?

Kunstlicht gilt mit seinem hohen Orangeanteil im Spektrum der Lichtquelle als warmes Licht,

Tageslicht durch den hohen Blauanteil als kühles oder auch neutrales Licht. Kaltes Licht hat verblüffenderweise eine höhere Farbtemperatur als warmes. Mithilfe des sogenannten „Weißabgleichs", der notfalls auch noch im Nachhinein bei der Bildbearbeitung beeinflusst werden kann, jedoch bevorzugterweise bereits vor dem Betätigen des Auslösebuttons der Kamera vorgenommen wird, kann trotz unterschiedlicher Lichtquellen eine neutrale und realitätstreue Farbwiedergabe ermöglicht werden. Letztendlich stellt sich noch die Frage, woher das Licht kommt.

Im Normalfall bzw. im besten Fall kommt es aus einem seitlichen Winkel oder auch von oben, alle anderen Varianten wirken eher unnatürlich. Für eine räumliche und plastische Darstellung empfiehlt sich in erster Linie seitliches Licht, denn dadurch kannst du die Strukturen des jeweiligen Objekts ausgezeichnet zur Geltung bringen. Leichtes Licht von oben – auch „Butterflylicht" genannt – erzeugt ebenfalls einen speziellen Effekt. Am besten Du testest Du die verschiedenen Möglichkeiten vor Ort und entscheidest dann für Dich, welche davon Deiner Ferienwohnung oder Deinem Ferienhaus am meisten schmeichelt.

Schalte sämtliche Lichtquellen an und lass auch genug Sonnenlicht in die Zimmer Deiner Ferienwohnung oder Deines Ferienhauses fließen, am besten durch Jalousien, um zu viel pralle Sonne zu vermeiden und damit einer Überbelichtung zu entgehen. Übrigens: Mit einer professionellen Kamera kannst Du den passenden Belichtungswert einstellen und über Blende und Verschlusszeit die Lichtmenge je nach Wunsch entsprechend regulieren.


Tipp 5:
Bildbearbeitung für Anfänger


Photoshop, Lightroom, GIMP und Paint.net für den Computer, PicsArt, Photo Studio, Snapseed oder Photoshop Express für Smartphones – die Liste an Bildbearbeitungs-Programmen ist nahezu endlos. Einige davon sind kostenlos oder stehen Dir zumindest für eine Testphase gratis zur Verfügung. Wie kannst Du sie im Falle der Immobilienfotografie am besten anwenden?

Wenn Du z.B. zu dunkle Bilder erhalten hast, lassen sich diese hinterher im Handumdrehen aufhellen. Schwieriger wird es, wenn Du mit Überbelichtung zu kämpfen hast, hier ist das Handlungsspektrum ein wenig eingeschränkt. So oder so hast Du dank technischer Hilfsmittel die Möglichkeit, auch im Nachhinein noch das Beste aus Deinen Fotos herauszuholen und somit Deine Immobilie in ein perfektes Licht zu rücken. Solange Du die Fotos dabei nicht verfälschst, durch unrealistische Farben und Formen etc., ist das Nachbearbeiten generell vollkommen erlaubt.


Tipp 6:
Lass einen Profi an Dein Wochenendhaus ran!


Richtig fotografieren kann Kunst sein und ansprechende Fotos zu machen erfordert viel Erfahrung und Know How. Nicht jeder hat das Talent für einen guten Fotografen oder es fehlt einfach das persönliche Interesse, sich in die Materie einzuarbeiten.

Wenn Du jedoch das Gefühl hast, dass es mit dem Fotografieren und Nachbearbeiten nicht so richtig klappen will, gehe lieber keine Kompromisse ein und wende Dich an einen Profifotografen, der sich auf Architektur- oder Immobilienfotografie spezialisiert hat. Sein Honorar macht sich bestimmt bezahlt, denn mit professionellen Fotos sorgst Du für einen exzellenten ersten Eindruck und hebst Dich von den Mitbewerbern deutlich ab.

Auf reposée findest Du eine umfangreiche Liste an potentiellen Fotografen in der Nähe Deines Wochenendhauses bzw. Deiner Ferienwohnung.


Probiere es aus – finde Fotografen: https://www.reposee.com/fotografiert


In diesem Sinne gutes Gelingen und viel Erfolg bei der Umsetzung Deines Projekts!


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