Bungalow

Bungalow Wochenendhaus - Vor- und Nachteile

 

Spielst Du mit der Idee, ein Wochenendhaus selbst zu bauen? Vielleicht ist ja ein Bungalow eine Option für Dich:

Ein Bungalow ist ein freistehendes und flaches Haus, welches nur über ein Geschoss verfügt. Auf diese Weise befinden sich alle Wohnräume auf einer Ebene. Da der Bungalow nur eingeschossig ist, können die Bewohner in alle Räume gelangen, ohne Treppen steigen zu müssen.

Speziell Familien mit kleinen Kindern, ältere und gehbehinderte Menschen profitieren von dieser Bauweise. Für ein komplett barrierefreies Wohnen sollten auch vor der Hauseingangstür keine Stufen geplant werden.

Diese Bauform ist modern und praktisch, sie lässt sich optisch den eigenen Wünschen anpassen. Bei einem Bungalow kannst Du den Grundriss individuell und ganz nach Wunsch gestalten, da die Räume nebeneinander angeordnet sind. Dergestalt sind keine tragenden Wände oder die Statik von höher liegenden Geschossen zu berücksichtigen.
Deshalb eignet sich diese Bauweise ideal für moderne Designvorlagen und offene Raumkonzepte. Mit großformatigen Fensterfronten lassen sich Innen- und Außenräume gekonnt miteinander verbinden.

 

Der Bungalow und seine Nachteile

 

Für einen Bungalow wird viel Grundfläche gebraucht, da die Wohnräume nebeneinander und nicht übereinander angeordnet sind. Deshalb ist ein größeres Grundstück erforderlich, wenn viel Nutzfläche gebraucht wird.

Speziell in Gegenden mit hohen Grundstückspreisen steigen die Preise für Bungalows deshalb stark in die Höhe.
Darüber hinaus lässt auch die großformatige Dachfläche die Baukosten ansteigen. Im Vergleich zu mehrgeschossigen Häusern gibt es bei dieser Bauform ein schlechteres Verhältnis zwischen den Wohn- und Außenflächen.

Weiters ergibt sich ein höherer Aufwand bei der Wärmeisolierung, ein weiterer Faktor, der vor dem Bau zu bedenken ist. Aufgrund der steigenden Energiepreise in heutigen Zeiten, ist mit höheren Heizkosten zu rechnen.

Für ein Wochenendhaus werden allerdings nicht so viele Quadratmeter Wohnfläche gebraucht, deshalb lassen sich die Baukosten in diesem Bereich niedrig halten.

 

Bungalow selbst bauen - was zu beachten ist

 

Bei dem Bau eines Bungalows solltest Du vor allem praktische Überlegungen beachten.

Ein Bungalow lässt sich mit oder ohne Keller bauen, wobei der Kellerausbau den Preis deutlich in die Höhe treibt und nicht auf jedem Grundstück ausführbar ist. Wichtig ist ein Raum für die Heizung und Stauräume für Haushaltsgeräte. Diese Räume dürfen nicht zu klein ausfallen, da mit den Jahren und der Nutzung immer noch etwas dazu kommt.
Da viele Bungalows ein flaches Dach haben, ist der Wasserabfluss extrem wichtig, damit es nicht durch das Dach regnet. Erfahrungsgemäß sind undichte Dächer bei dieser Bauform ein häufiges Problem und mit hohen Reparaturkosten verbunden.

Zur Auswahl stehen Bungalows als Fertighäuser, dies sich zeitnah bauen lassen. Diese sind in der Regel als Effizienzhäuser konzipiert und kommen mit einem minimalen Energieaufwand aus.

 

Preise und Anbieter von Bungalows

 

Ein preiswerter Bungalow in Fertighaus-Bauweise kostet Dich im unteren Preissegment zwischen 70.000-100.000 EUR.
Diese Häuser sind einfach gestaltet, haben keinen Keller und verfügen nur über eine geringe Quadratmeterzahl. Für ein nur vorübergehend genutztes Wochenendhaus sind diese Kriterien aber ausreichend.

Bei einem zusätzlichen Keller kommen noch bis zu 50.000 EUR Baukosten dazu. Um die Kosten für das Bungalow-Wochenendhaus gering zu halten, bietet es sich aber an, nach Fertigstellung dieses mit anderen Sharing-Partnern zu teilen.

Zu den Anbietern von Bungalows gehören unter anderem die folgenden Unternehmen, wo Du weiterführende Infos findest:

Solltest Du dir noch nicht sicher sein, ob es nun der Bungalow oder doch eher eine alternative Wohnform sein soll, dann findest Du die notwendige Beratung unter:

Viel Erfolg bei Deinem Bauprojekt!