Sharing Mythos #5

Die Mythen des Sharings - Mythos #5:

Ein Ferienhaus kaufen bringt mehr, als ein Ferienhaus mieten!

 

Den Traum vom eigenen Ferienhaus kennt wohl jeder von uns. Gerade in Niedrigzinsphasen rückt das eigene Ferienhaus ein Stückchen mehr in greifbare Nähe. Allerdings stellt sich die grundsätzliche Frage, ob der Kauf eines Ferienhauses überhaupt vernünftig argumentierbar ist.

 

Urlaub im eigenen Ferienhaus! - Doch wie viele Urlaubstage im Jahr hast du?

 

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Ferienhaus kaufen zu wollen, hat vorrangig Urlaub im Sinn. Die meisten von uns bekommen aber nicht mehr als 5 Wochen Urlaub pro Jahr. Gut, einige Wochenenden ließen sich bestimmt zusätzlich für einen Kurzaufenthalt nutzen. Das ist sowieso nötig, um im Ferienhaus nach dem Rechten zu sehen.

Die Anschaffungskosten für ein Ferienhaus sind allerdings hoch. Renovierungsbedürftige Ferienhäuser sind zwar manchmal günstig zu haben, aber dann ist mit Urlaub in den nächsten Monaten oder Jahren erstmal nichts. Alternativ kannst Du Dein Ferienhaus vermieten in der Zeit, die Du das Ferienhaus nicht nützt.

Mehr dazu findest Du auch in unserem Ratgeber für erfolgreiches Vermieten eines Ferienhauses bzw. den Ratgeber findest Du auch hier als Download (Powerpoint).

 

Kauf Ferienhaus schwer argumentierbar

zu wenig Urlaub, um Ferienhaus ausreichend nutzen zu können

hohe Investitionen

alternative Finanzierungsform: Ferienhaus privat nutzen und zusätzlich vermieten

 

Ferienhaus kaufen: Nebenkosten wie bei jedem anderen Immobilienkauf

 

Mit dem Kaufpreis alleine ist es jedoch nicht getan, denn wie bei jedem Immobilienkauf fallen zahlreiche Nebenkosten an: Diese reichen von der Grundsteuer, der Maklerprovision und den Notarkosten bis hin zu den Kosten der Fremdfinanzierung, falls erforderlich. Die Liste an Nebenkosten und -gebühren ist lang, eine komplette Aufstellung bietet hier beispielsweise der Online-Nebenkostenrechner von wohnnet.at: In Summe musst du mindestens 15 Prozent des Kaufpreises für Nebenkosten einkalkulieren. Dazu kommen noch die Kosten für die Einrichtung und Adaptierung. Überschlagsmäßig kannst du rund 25 Prozent mehr einrechnen.

Deine Kalkulation sollte aber unbedingt auch die laufenden monatlichen Kosten im Auge behalten! Gerade wenn du ein Darlehen aufnehmen willst, kann dein Ferienhaus schnell zur Kostenfalle werden. Rechne damit, dass die Zinsen auch wieder steigen können. Wärst du dann noch bereit und in der Lage, dein Ferienhaus zu behalten?

 

Nebenkosten Immobilienkauf hoch

aufende Kosten berücksichtigen

kreditfinanzierte Immobilien: möglichen Zinsanstieg einkalkulieren

 

Ferienhaus sharen statt kaufen!

 

Wenig Geld für ein eigenes Ferienhaus, und auch wenig Lust auf Hotelzimmer? - Dann kann Sharing die perfekte Lösung für dich sein!

Stell dir vor, jemand besitzt ein Ferienhaus am See und verbringt nur selten Zeit dort, höchstens ein paar Mal im Jahr. Die restliche Zeit ist das Haus unbewohnt. Der Besitzer wäre froh, wenn sich während seiner Abwesenheit jemand um das Haus kümmern und sich mit ihm die laufenden Kosten teilen würde.

Er bietet sein Ferienhaus am See auf der Online-Plattform reposée an, und du hast Glück und findest es gleich. Mit dem Besitzer einigst du sich auf einen "Share" über 2 Monate. Vorerst, denn wenn alles passt, beabsichtigt ihr beide, den Share zu verlängern. Euer Share beinhaltet natürlich auch einen Vertrag, der ganz genau regelt, wer von euch beiden an welchen Tagen das Ferienhaus benützen wird.

Außer den Kosten für den Share und eine geringe Vermittlungsgebühr fallen für dich keine Kosten für das Ferienhaus an. Keine Investitionen, Steuern, Finanzierungskosten, nichts! Dennoch benützt du das Ferienhaus ganz so, als wäre es dein eigenes.

Und nicht nur das Ferienhaus, sondern auch das Boot überlässt dir dein Vermieter. Du genießt deinen Urlaub ganz entspannt und überlegst, wie du in Zukunft mehr Urlaub von deinem Chef bekommen könntest...

 

Ferienhaus sharen ist eine günstige Alternative zum Kauf

keine Investitionen und Nebenkosten

Vertrag regelt zeitliche Nutzung des Ferienhauses durch Mieter und Vermieter

Benützung des Ferienhauses ganz so, als wäre es das eigene

 

Serie "Mythen des Sharing":

Teil 1: Wochenendhaus sharen ist ja wie Ferienwohnrecht kaufen bei Hapimag!

Teil 2: Wochenendhaus sharen heißt auch, mühsam Timesharing verkaufen!

Teil 3: Wochenendhaus Sharing benötigt eine Vorabzahlung wie beim Time-Sharing!

Teil 4: Wochenendhaus Sharing ist so unflexibel wie Time-Sharing!

Teil 5: Ferienhaus kaufen bringt mehr, als ein Ferienhaus mieten

Teil 6: Ferienwohnung-Sharing, da bekomme ich ja keine Kaution!

Teil 7: Ein Wochenendhaus zu vermieten - Das rentiert sich doch nicht!